Prozess um Geldtransporter 3 - Überfallene standen Todesängste aus

Wien (APA) - Die beiden überfallenen „Loomis“-Angestellten standen Todesängste aus, gaben ihre Rechtsvertreter zu Protokoll. Die Täter hätte...

Wien (APA) - Die beiden überfallenen „Loomis“-Angestellten standen Todesängste aus, gaben ihre Rechtsvertreter zu Protokoll. Die Täter hätten sie nicht nur gefesselt und ihnen Wollhauben über die Köpfe gezogen: „Sie sind schwer traumatisiert. Man hat ihnen auch einen Mistkübel mit Flüssigkeit über den Kopf geleert. Sie dachten, sie werden angezündet.“

Gabriel E. hat nach seiner Festnahme von sich aus den zwei Opfern eine finanzielle Gutmachung von 10.000 Euro überweisen lassen. Klaus Ainedter, der Verteidiger der angeklagten Frau, übergab im Verhandlungssaal 2.000 Euro, welche die Familie der Frau gesammelt hatte. Außerdem verfasste die 35-Jährige an die Opfer gerichtete Gedichte, die Ainedter ebenfalls weiterleitete.

Der Prozess wird in den Nachmittagsstunden zu Ende gehen.