Festnahmen wegen Schmiergeldern bei Wiederaufbau in L‘Aquila
Rom (APA) - Wegen geflossener Schmiergelder bei der Vergabe von Aufträgen für die Restaurierung von Denkmälern und Kirchen in dem von einem ...
Rom (APA) - Wegen geflossener Schmiergelder bei der Vergabe von Aufträgen für die Restaurierung von Denkmälern und Kirchen in dem von einem schweren Erdbeben im Jahr 2009 zerstörten Stadtzentrum L‘Aquilas sind am Dienstag erneut mehrere Personen festgenommen worden. Verhaftet wurden eine Funktionärin des Kulturministeriums, drei Unternehmer und ein Freiberufler, berichteten italienische Medien.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft L‘Aquilas drehen sich um den Wiederaufbau von zwei bedeutenden Kirchen, die vom Erdbeben am 6. April 2009 mit über 300 Todesopfern schwer beschädigt wurden. Eine Videoaufnahme soll die Zahlung von 10.000 Euro an die Funktionärin des Ministeriums beweisen, die von ihrem Amt suspendiert wurde. 20 Durchsuchungen wurden in ganz Italien im Rahmen der Ermittlung durchgeführt. Bereits Anfang Jänner des heurigen Jahres und 2010 hatte es wegen Korruptionsvorwürfen rund um den Wiederaufbau in L‘Aquila mehrere Festnahmen gegeben.
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