Hubschrauberunglück in Tirol 2: Besatzung setzte Notruf ab
Wien/Wattens/St. Pölten (APA) - Der Hubschrauber des Bundesheeres war zum Unglückszeitpunkt nicht in einer Staffel unterwegs. Daher sei auch...
Wien/Wattens/St. Pölten (APA) - Der Hubschrauber des Bundesheeres war zum Unglückszeitpunkt nicht in einer Staffel unterwegs. Daher sei auch noch nicht bekannt, aus welcher Höhe der Helikopter zu Boden stürzte, teilte ein Heeressprecher der APA mit. Nach dem Aufprall setzte ein Besatzungsmitglied selbst noch einen Notruf ab. Anschließend wurde die Rettungskette in Gang gesetzt.
Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Heeresangaben um einen 33-jährigen Unteroffizier aus Niederösterreich. Die beiden Schwerverletzten stammen ebenfalls aus Niederösterreich. Die beiden Unteroffiziere wurden medizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus geflogen.
Der Unfall ereignete sich im Rahmen der Bundesheerübung „Schutz 2014“. An der größten Bundesheerübung des Jahres, die vom 10. bis 18. Juni in Tirol und Vorarlberg über die Bühne geht, nehmen 5.500 Soldaten, 39 Panzer-, neun Luftfahrt- und 400 sonstige Heeresfahrzeuge teil. Die „Schutz 2014“ wurde wegen des Vorfalls sofort abgebrochen.
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