Kundgebung für höhere Mindestgrundgehälter verwundert NÖ Ärztekammer

St. Pölten/Wien (APA) - Eine für den (heutigen) Mittwoch angekündigte Kundgebung der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) im Kampf für ...

St. Pölten/Wien (APA) - Eine für den (heutigen) Mittwoch angekündigte Kundgebung der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) im Kampf für höhere kollektivvertragliche Mindestgrundgehälter verwundert die NÖ Ärztekammer. „Wir stehen mitten in den Tarifverhandlungen, das Ergebnis ist noch völlig offen“, reagierte Dietmar Baumgartner, Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte, in einer Aussendung.

Die GPA-djp hatte darauf verwiesen, dass Angestellte bei Ärzten in Niederösterreich ein kollektivvertragliches Mindestgrundgehalt von 1.091 Euro brutto für 40 Wochenstunden erhielten. Das entspreche einem Nettogehalt von 927 Euro. Weil sich die Kammer bis zuletzt nicht bereit erklärt habe, „einen vernünftigen Abschluss zu tätigen“, sei der Aufruf zu einer Solidaritätskundgebung (vor dem Sitz der Interessenvertretung in der Wipplingerstraße in der Wiener City) erfolgt. Kurienobmann Baumgartner betonte am Mittwoch, er sehe „keinen Anlass für Protestmaßnahmen.“