Verletzter Höhlenforscher - Grazer Techniker: „Beeindruckende Arbeit“
Berchtesgaden/Graz (APA) - „Ich war beeindruckt von der Zusammenarbeit der Helfer aus verschiedenen Ländern“, berichtete der Grazer Höhlenre...
Berchtesgaden/Graz (APA) - „Ich war beeindruckt von der Zusammenarbeit der Helfer aus verschiedenen Ländern“, berichtete der Grazer Höhlenretter Georg Pacher, der bis Dienstag in der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden im Bereich der Kommunikationsschnittstelle im Einsatz war. Der 33-Jährige zeigte sich optimistisch, dass die Bergung am Donnerstag erfolgreich abgeschlossen werden kann.
Wie Pacher der APA - Austria Presse Agentur berichtete, habe er am vergangenen Freitag die vom Tiroler Stefan Adrian aufgebaute Station übernommen. „Wichtig ist, dass man ein technisches Verständnis für diese Art der Kommunikation, Cavelink genannt, mitbringt.“ Das internationale Rettungsteam kommuniziert auf Deutsch, Englisch oder Italienisch, unterstützt von Dolmetschern, mittels Langwellenfunksystem, mit dem SMS-Nachrichten durch den Felsen geschickt werden.
„In manchen Phasen, wenn die Retter schlafen, ist es ruhiger, dann geht es wieder rund“, schilderte Pacher, der steirischer Landesleiter der Höhlerettung ist. Noch sind zwei steirische Kollegen an Ort und Stelle, einer in der Höhle, der andere in der österreichischen Einsatzleitung. Die österreichische Höhlenrettung war von Anfang an der Rettungsaktion beteiligt.
Wie Pacher, im Brotberuf in der Halbleiter-Branche tätig, gegenüber dem ORF Steiermark sagte, verspricht er sich von dem Riesending-Einsatz einen wichtigen Impuls für die Vernetzung der Höhlenrettung in ganz Europa.
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