Regierungschef in Papua-Neuguinea rächte sich für Haftbefehl
Port Moresby (APA/dpa) - Ein Haftbefehl gegen den Regierungschef? Das hat Peter O‘Neill im Pazifikstaat Papua-Neuguinea sich nicht bieten la...
Port Moresby (APA/dpa) - Ein Haftbefehl gegen den Regierungschef? Das hat Peter O‘Neill im Pazifikstaat Papua-Neuguinea sich nicht bieten lassen. Er löste kurzerhand die Anti-Korruptionsbehörde auf, die wegen dubiosen Millionenzahlungen gegen ihn ermittelte, wie der australische Rundfunk am Mittwoch berichtete.
O‘Neill entließ auch den Justizminister und den Vize-Polizeichef. Eine unabhängige Kommission werde die Millionenzahlungen untersuchen, versprach der Regierungschef nach diesen Angaben. Es geht um Zahlungen an eine Rechtsanwaltsfirma. O‘Neill sagt, seine Unterschrift auf der Zahlungsanweisung sei gefälscht worden.
Papua-Neuguinea liegt zwischen Indonesien und Australien. Auf dem Korruptionsindex der Organisation Transparency International liegt das arme Land mit 6,5 Millionen Einwohnern auf Platz 144 von 177.
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