Asien-Börsen fester - Tokio deutlich im Plus, Verluste in China
Tokio (APA/dpa-AFX) - Befeuert von der Hoffnung auf eine weiter anhaltende Geldschwemme in den USA sind die asiatischen Börsen zum Teil deut...
Tokio (APA/dpa-AFX) - Befeuert von der Hoffnung auf eine weiter anhaltende Geldschwemme in den USA sind die asiatischen Börsen zum Teil deutlich gestiegen. Vor allem in Australien und Japan zogen die Kurse stark an, während es in China nach unten ging.
Der Stoxx Asia/Pacific 600 mit den 600 größten börsennotierten Unternehmen in Australien, Hongkong, Japan, Neuseeland und Singapur gewann 1,55 Prozent auf 140,47 Punkte. Er stieg damit auf den höchsten Stand seit November des vergangenen Jahres.
Fed-Chefin Janet Yellen sei es gelungen, ein positives Bild von der Wirtschaft zu zeichnen und dabei noch die Hoffnung auf weiter niedrige Zinsen in den USA aufrecht zu erhalten, sagte ein Händler in Tokio. In Japan kletterte der Leitindex Nikkei 225 um 1,62 Prozent auf 15 361,16 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Ende Jänner. Hier profitierten vor allem Exportwerte erneut von einem etwas schwächeren Yen, der die Wettbewerbsfähigkeit japanischer Unternehmen stärkt. Zudem legten Rohstoffwerte wegen der anziehende Ölpreise, die wegen des Irak-Konflikts weiter auf hohem Niveau sind, zu.
Nach unten ging es dagegen an den chinesischen Börsen. Der in Shanghai ermittelte CSI 300 verlor 1,54 Prozent auf 2126,91 Punkte. Wie schon am Mittwoch belasteten Sorgen um den Immobiliensektor den Markt. Zudem gehe die Furcht um, dass der Markt durch zu viele Neuemissionen überflutet und damit belastet wird. Der Hongkonger Hang-Seng-Index gab 0,06 Prozent auf 23 167,73 Punkte nach.
In Indien drehte der Sensex-Index im Handelsverlauf ins Minus und sank zuletzt um 0,55 Prozent auf 25 107,57 Punkte. Der australische Leitindex ASX 200 gewann 1,59 Prozent auf 5 468,20 Punkte. Hier zogen wie schon in den vergangenen Handelstagen Rohstoffwerte den Markt nach oben. So verteuerten sich die Papiere von BHP Billtion und Rio Tinto um drei beziehungsweise zwei Prozent.
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