Alpine-Anleihen - Masseverwalter will auch Bank HSBC klagen

Wien/Wals (APA) - Die Pleite der Alpine Holding, die Anleihen in Höhe von 290 Mio. Euro begeben hat, wird ein weiteres gerichtliches Nachspi...

Wien/Wals (APA) - Die Pleite der Alpine Holding, die Anleihen in Höhe von 290 Mio. Euro begeben hat, wird ein weiteres gerichtliches Nachspiel haben. Laut „Kurier“ (Donnerstag) wird Insolvenzverwalter Karl Engelhart mit dem Segen der Gläubiger eine Klage gegen die Londoner Bank HSBC einbringen.

Die Bank hat im Konkursverfahren 3,74 Mio. Euro Forderungen inklusive Zinsen angemeldet, da sie die letzte Tranche der Alpine-Anleihen im Jahr 2012 gezeichnet hat. Wie andere Alpine-Anleger auch hat HSBC noch Ende Mai 2013, also kurz vor der Insolvenz des Baukonzerns, sechs Prozent Zinszahlungen aus der Anleihe erhalten. Diesen Betrag - 223.380 Euro - fordert Engelhart nun zurück. Begründung: Die Großbank soll schon zum Zeitpunkt der Ausschüttung über die Schieflage der Alpine informiert gewesen sein.

~ WEB http://www.alpine.at ~ APA183 2014-06-19/12:19