Aus der Pubparty wurde ein englisches Saufgelage
Zum ersten Mal seit Beginn der Weltmeisterschaft hatten wir gestern leider keine optimalen Wetterverhältnisse. Es war ein regnerischer Tag i...
Zum ersten Mal seit Beginn der Weltmeisterschaft hatten wir gestern leider keine optimalen Wetterverhältnisse. Es war ein regnerischer Tag in Rio de Janeiro - immerhin ist hier ja auch Winter. Zumindest schien das den Engländern vor ihrem „Do-or-Die“-Match in Sao Paulo gegen Uruguay - wo die Temperaturen nur knapp über 10 Grad kletterten - entgegen zu kommen. Die „BBC“ schwärmte schon vom perfekten englischen Fußballwetter.
Die Fanzone am Strand der Copacabana war angesichts der britischen Verhältnisse fast leer. Alle Fans stürmten die Bars in der Umgebung. Das Ergebnis: Volle Pubs und ein überdurchschnittlicher Bierkonsum. Alles war angerichtet für ein tolles Spiel. Die zahlreichen Engländer feuerten ihr Team lautstark an. Die Brasilianer drückten hingegen den Nationalspielern von Uruguay rund um Doppeltorschütze Luis Suarez die Daumen. Quasi Stadion-Atmosphäre.
Letztere hatten am Ende bekanntermaßen als einzige Grund zum Feiern. Aus der Pubparty in Rio wurde deshalb ein enttäuschtes englisches Saufgelage.
Den kolumbianischen Anhängern war das egal. Die feierten nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel und dem 0:0 zwischen Japan und Griechenland den Einzug ins Achtelfinale und hoffen nun auf Platz eins in Gruppe C. Dann würden ihre Lieblinge nämlich in der ersten K.o.-Runde im Maracana auflaufen. Der Gegner? Italien, Costa Rica, Uruguay oder, falls es doch noch ein kleines Fußball-Wunder gibt, England.
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