Linz/BAWAG-Prozess - Bürgermeister Luger über Zeugenladung verwundert

Linz/Wien (APA) - Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) zeigt sich über die Ladung des Handelsgerichtes Wien zur Vernehmung im Swap-Pro...

Linz/Wien (APA) - Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) zeigt sich über die Ladung des Handelsgerichtes Wien zur Vernehmung im Swap-Prozess verwundert. Das berichteten die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) am Freitag. Dem Gericht geht es um seine „Wahrnehmungen zu allfälligen Problemen mit Swap-Bewertungen“ in seiner Rolle als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Immobilien Linz GmbH.

Der Bürgermeister wurde für einen Verhandlungstermin am 4. Juli in den Zeugenstand zitiert. In Linz sei man nicht nur irritiert, dass das Handelsgericht die Öffentlichkeit mit einer Presseaussendung Mittwoch kurz vor Mitternacht informierte, bevor die Betroffenen einen entsprechenden offiziellen Schriftsatz erhalten. Luger hält laut OÖN auch die Begründung für seine Ladung für „abstrus“. Er frage sich, warum man sich nicht an den damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden halte. Das wäre der Ex-Finanzstadtrat Johann Mayr (SPÖ).

Luger kündigte an, dass er dennoch selbstverständlich aussagen werde, auch wenn der Verhandlungstag ein terminliches Problem darstelle. Denn zeitgleich ist eine wichtige Sitzung des Linz-AG-Aufsichtsrates angesetzt. Die Einladungen seien bereits ergangen. „Aber wir werden eine Lösung finden“, wird Luger zitiert.

~ WEB http://www.bawagpsk.com ~ APA148 2014-06-20/10:36