Triathlon: In Kitzbühel wird schon für die nächsten Jahre geplant
Kitzbühel (APA) - Die Europameisterschaften in Kitzbühel sollen nur ein vorläufiger Höhepunkt in der Triathlon-Geschichte in der Gamsstadt s...
Kitzbühel (APA) - Die Europameisterschaften in Kitzbühel sollen nur ein vorläufiger Höhepunkt in der Triathlon-Geschichte in der Gamsstadt sein. Denn die Triathleten sind in der alpinen Ski-Hauptstadt im Sommer herzlich willkommen, bekommen nicht nur vom Tourismusverband, sondern auch von der Gemeinde große Unterstützung.
Vor zehn Jahren holte Julius Skamen, Tiroler Triathlon-Präsident und Vize im österreichischen Verband, zusammen mit Olympiasiegerin Kate Allen als Botschafterin auf dem ITU-Kongress einen B-Weltcup nach Kitzbühel. Seither wurde Kitzbühel neben Metropolen wie London und Madrid ein Fixpunkt im Weltcup und später auch in der WM-Serie.
Die Rennen führten bis zum Vorjahr, wie auch bei der EM, stets über die Olympische Distanz. Erst im Vorjahr wurde ein neues Format gewählt. Nach dem 750 m Schwimmen im Schwarzsee folgte ein 11,55 km langes Radfahren auf das Kitzbüheler Horn mit 867 Höhenmetern. Anschließend ging es auf die selektive Laufstrecke (2,55 km) hinauf zum Alpenhaus. Olympiasieger Alistair Brownlee und seine britische Landsfrau Jodie Stimpson waren damals die Sieger.
Und die Athleten zeigten sich durchwegs begeistert. „Triathlon braucht neue Formate“, bekräftigte Stimpson. Deshalb soll das Format ab der kommenden Saison fortgesetzt werden, allerdings nicht mehr im Rahmen der WM-Serie, sondern wieder im Weltcup. „Aber nur wenn wir von der ITU einen Drei-Jahres-Vertrag bekommen, von einem Jahr auf das andere will ich nicht mehr verhandeln. Ich brauche Planungssicherheit“, sagte Skamen im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur.
Die Rückkehr zum Weltcup hat finanzielle Gründe. „Die Lizenzen und die Preisgelder werden jedes Jahr teurer, das können wir uns nicht leisten. Deshalb bewerben wir uns für den Weltcup. Da ist auch die komplette Spitze am Start, es kommt uns aber bedeutend billiger“, meinte Skamen.
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