Ausstellung

Tiroler Künstler Rudi Wach in Rom geehrt

Kurator Peter Weiermair, Christoph Meran (Direktor des Österr. Kulturforums Rom), Künstler Rudi Wach, LRin Beate Palfrader und Schriftsteller Karl Lubomirski (v.l.) bei der Ausstellungseröffnung in Rom.
© Österreichisches Kulturforum

Zum 80. Geburtstag von Rudi Wach findet die Werkschau mit dem Titel „Die Metamorphose der Hand“ statt.

Rom, Innsbruck – Das Österreichische Kulturforum in Rom würdigt den Tiroler Künstler Rudi Wach zu seinem 80. Geburtstag mit einer Sonderausstellung. „Rudi Wach gehört zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen bildenden Kunst Österreichs – die Ausstellung im Zentrum der Ewigen Stadt ist eine würdige Anerkennung seines Schaffens“, sagte Kulturlandesrätin Beate Palfrader bei der Eröffnung am Donnerstag in Rom.

Die Werkschau mit dem Titel „Die Metamorphose der Hand“ beinhaltet großformatige Zeichnungen und ist während der Sommermonate in den Räumlichkeiten des Museums der Fori Imperiali zu sehen. Darüber hinaus werden in unmittelbarer Nähe des Forum Romanum die wichtigsten Skulpturen des Künstlers aufgestellt.

Rudi Wach stammt aus Thaur und lebt seit Jahrzehnten in Mailand, wobei er engen Kontakt zur Tiroler Heimat pflegt. „Er ist ein leuchtendes Beispiel für den fruchtbaren und kreativen Austausch zwischen Nord und Süd“, weist Palfrader auf die Bedeutung des Künstlers für Tirol hin. Wachs Werke bestehen hauptsächlich aus Skulpturen und Zeichnungen, die durch ihre schlichte Expressivität bestechen. Seine Ausbildung erfuhr er in den europäischen Kunstzentren Wien, Mailand und Paris, seine Haltung ist geprägt von Begegnungen mit den internationalen Kunstgrößen Fritz Wotruba, Marino Marini und Alberto Giacometti. (TT.com)