Zitate der Woche - „Ich esse nie beim Chinesen“
Wien (APA) - „Er darf keinen Keil in unsere österreichische Gesellschaft treiben.“ - Ein herzliches Willkommen klingt anders, Integrationsmi...
Wien (APA) - „Er darf keinen Keil in unsere österreichische Gesellschaft treiben.“ - Ein herzliches Willkommen klingt anders, Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) in Richtung des türkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan.
„Er bringt den Wahlkampf nach Österreich, er ist ein Krawallmacher.“ - Freundliches kommt auch Andrä Rupprechter (ÖVP) nicht über die Lippen.
„Ein sehr, sehr, sehr korrekter Mann.“ - Über Wladimir Putin hingegen weiß der mögliche ÖIAG-Aufsichtsratschef Siegfried Wolf nur Gutes zu berichten.
„In der Politik geht‘s doch um Macht. Es tut mir leid, aber wenn Sie das nicht einsehen, dann sind Sie naiv.“ - ÖVP-Klubchef Reinhold Lopatka erteilt dem Grünen Neo-Abgeordneten Julian Schmid Nachhilfe.
„Wir stimmen nicht zu!“ - Die Vorarlberger ÖVP-Mandatare Karlheinz Kopf und Norbert Sieber treten hierzu auch gleich den Beweis an. Sie sind gegen höhere Spesen. Und im Wahlkampf.
„Wir bewegen uns nicht auf dünnem Eis, sondern auf Europäischem Recht“ - Das Hypo Sondergesetz hält, Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) rückt zur Verteidigung aus.
„Ich halte fest, ich esse nie beim Chinesen.“ - Ex-EU-Mandatar Ewald Stadler isst ungern mit Stäbchen. Diese Verteidigungslinie hielt vor Gericht allerdings nicht.
„Ich finde das lustig. Ich bin nie allein und habe immer jemanden zum Reden.“ - Bundespräsident Heinz Fischer freut sich über die Gesellschaft seines Bodyguards.
„Wenn man auf ihm reitet, ist das ganz haarig und ganz warm - wie auf einem Kachelofen.“ - Bundespräsident Heinz Fischer machte schon Bekanntschaft mit Elefanten.
„Es braucht sich jetzt noch niemand irgendeinen Wintermantel der speziellen Art kaufen.“ - Im Sommer ohnehin eher ein Ladenhüter, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) beruhigt im russischen Gas-Streit.
„Da wird die SPÖ über tausend Schatten springen müssen.“ - Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) will Reformen.
„Er braucht nur über einen Schatten springen, das ist ja viel einfacher.“ - Die Replik folgt auf den Fuß, der burgenländische LH Hans Niessl (SPÖ) will die Vermögenssteuer.
„Das kostet eine Lawine, es gibt nichts unter 240 Euro pro Nacht“ - Ärger über die Brüsseler Hotel-Preise beim neuen FPÖ-Europaabgeordneten Harald Vilimsky.
„Wir sitzen im Circus Maximus und schauen mit wohligem Grauen zu.“ - Hat die Flüchtlingstragödien satt, Amnesty-Generalsekretär Heinz Patzelt.
„Vom Politisieren bin ich geheilt.“ - Immobilien haben weniger Nebenwirkungen, findet Ex-BZÖ-Politiker Peter Westenthaler.
Kommentare