Verdacht auf Schwarzarbeit bei „Rock im Park“
Nürnberg (APA/dpa) - Verdacht auf Schwarzarbeit bei „Rock im Park“. Insgesamt gebe es Hinweise auf 69 Verstöße - überwiegend in der Gastrono...
Nürnberg (APA/dpa) - Verdacht auf Schwarzarbeit bei „Rock im Park“. Insgesamt gebe es Hinweise auf 69 Verstöße - überwiegend in der Gastronomie und bei Bewachungsunternehmen, teilte das Hauptzollamt Nürnberg am Freitag mit. So seien mehr als 30 Beschäftigte nicht ordnungsgemäß angemeldet gewesen.
In weiteren 35 Fällen bestehe der Verdacht, dass Arbeitslose trotz des Jobs bei „Rock im Park“ Anfang Juni weiterhin Arbeitslosengeld bezogen hätten, berichtete Hauptzollamtssprecherin Martina Stumpf. 69 Verdachtsfälle seien angesichts der großen Zahl der bei „Rock im Park“ Beschäftigten „kein erschreckendes Ergebnis“, sagte die Zoll-Sprecherin: „Man merkt, dass die Bemühungen der Veranstalter, Schwarzarbeit bei dem Festival zu verhindern, Früchte trägt.“ Nach Angaben des in Würzburg sitzenden Veranstalters Argo-Konzerte waren an den vier Festival-Tagen allein in der Gastronomie 1.400 Menschen beschäftigt.
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