Der norwegische Staat als Eigner: Starke Rolle in der Wirtschaft
Oslo (APA/dpa) - Der norwegische Staat hat eine starke Rolle in der heimischen Wirtschaft und besitzt ein enormes Eigentum. Er hält direkte ...
Oslo (APA/dpa) - Der norwegische Staat hat eine starke Rolle in der heimischen Wirtschaft und besitzt ein enormes Eigentum. Er hält direkte Beteiligungen an 68 Unternehmen in dem skandinavischen Land - darunter börsennotierte Firmen wie der große Finanzdienstleister DNB (34 Prozent), aber auch etliche nicht börsennotierte Firmen.
Viele wichtige Akteure des Landes befinden sich in Staatshand - wie etwa der Ölriese Statoil (67 Prozent), der Energieerzeuger Statkraft (100 Prozent) oder die Netzgesellschaft Statnett (100 Prozent).
Zu seinen Unternehmen zählt der Staat auch den „Folketrygdfond“, der den milliardenschweren staatlichen Pensionsfonds mit den Öleinnahmen des Landes - den größten seiner Art auf der Welt - verwaltet.
Der Wert der staatlichen Aktien an der Osloer Börse lag Ende 2013 bei rund 552 Milliarden norwegischen Kronen (rund 66 Mrd. Euro). Das entspricht einem Drittel aller notierten Werte. Die Staatsanteile der nicht notierten Unternehmen waren zum selben Zeitpunkt 113 Mrd. Kronen (rund 13,5 Mrd. Euro) wert.
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