Erste Liga

Zangerl kam, sah und traf

Das zweite Wacker-Testpiel gegen Schachtar Donezk ging gestern in Going mit 1:2 verloren. Trainer Michael Streiter resümierte dennoch zufrieden.

Going –Dass die Trauben gegen den Champions-League-erprobten Klub Schachtar Donezk hoch hängen würden, war schon vor Anpfiff des gestrigen Testspiels in Going klar. Die Stärke der Ukrainer, bei denen unter anderem der tschechische Nationalspieler Tomas Hübschmann spielte, war aber nicht der einzige Grund, weshalb Trainer Michael Streiter nach der 1:2-Niederlage ein positives Resümee zog.

„Wir haben uns beachtlich geschlagen und die Mischung stimmt“, erklärte der 48-Jährige, der noch auf Ex-Teamspieler Jürgen Säumel und Armin Hamzic verzichten musste. „Die beiden zähle ich eher zum Stamm der Mannschaft.“ Trotzdem stellte der Volderer besonders den sechs jungen Spielern ein gutes Zeugnis aus, die in der zweiten Halbzeit auf dem Platz standen. Besonders hervorzuheben ist Wattens-Neuzugang Simon Zangerl, der zwei Minuten nach seiner Einwechslung seinen Torriecher unter Beweis stellte. Der 24-Jährige nutzte einen Fehlpass des ukrainischen Torwarts und sorgte für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.

Um für die Meisterschaft, die am 18. Juli in Mattersburg startet, gerüstet zu sein, probierten die Innsbrucker mit einem 4-4-2 und einem 4-1-2-3 zwei verschiedene Spielsysteme aus, die laut Streiter beide „sehr gut aussahen“. (tomi, a. m.)