Formel 1: Pole-Sensation und Gretzky Samstag-Highlights in Spielberg
Spielberg (APA) - Mit den Übungsfahrten der österreichischen Formel-1-Legenden ist beim Formel-1-Comeback in Spielberg der Samstag bei milde...
Spielberg (APA) - Mit den Übungsfahrten der österreichischen Formel-1-Legenden ist beim Formel-1-Comeback in Spielberg der Samstag bei mildem Wetter und Sonnenschein zu Ende gegangen. Tausende Fans säumten auch da noch den Red Bull Ring, auf dem am Nachmittag das Williams-Team mit seiner „Doppel-Pole“ für die große Sensation gesorgt hatte. Stargast des Tages war Eishockey-Legende Wayne Gretzky.
Zehntausende Zuschauer erlebten einen Samstag, der es in sich hatte. Mit Pole für Felipe Massa vor Valtteri Bottas hätte aber wohl niemand gerechnet. Von den favorisierten Mercedes schaffte es nur WM-Leader Nico Rosberg als Dritter hinter den beiden Williams ins Vorderfeld, sein WM-Verfolger Lewis Hamilton wurde im zweiten Silberpfeil nach einem Dreher nur Neunter.
Noch schlechter lief es für Gastgeber Red Bull. Bei noch relativ bescheidenen Temperaturen von 17 Grad kamen die Reifen an den RB10 nicht optimal auf Temperatur. Während Kanada-Sieger Daniel Ricciardo Platz fünf rettete, kam Weltmeister Sebastian Vettel nur auf die 13. Zeit. „Es ist ärgerlich, dass wir nicht da sind, wenn Mercedes schwächelt“, hoffte Berater Helmut Marko auf einen besseren Sonntag
Der beginnt am ersten Sommer-Tag 2014 bereits um 9.35 Uhr mit dem zweiten Rennen der GP3, gefolgt von der GP2 und dem Porsche-Supercup. Um 14.00 Uhr startet dann die Formel 1, die hauptsächlich dank Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz nach elf Jahren wieder nach Österreich zurückgekehrt ist.
Das bis 2020 im WM-Kalender verankerte Rennen wird auch 2015 im Juni stattfinden, bestätigte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone der APA - Austria Presse Agentur. Die Rückkehr der Formel 1 bezeichnet der 83-jährige Brite als „gut für die Region und die Formel 1“.
Aus seiner Sicht steht den weiteren Auftritten in der Steiermark nichts entgegen. „Solange Dietrich und ich das wollen, wird es das Rennen geben“, sagte Ecclestone, der Spielberg auch als wichtigen Anker für Formel-1-Fans in Süd- und Südosteuropa sieht.
Auch Mateschitz selbst wohnte dem Event am Samstag erstmals persönlich bei. Die mäßige Vorstellung seines Teams im Qualifying trübte die Freude des Red-Bull-Bosses nicht wirklich. „Wir wissen ja, warum wir zurückliegen“, betonte der Milliardär und sprach damit die fehlende Power des Renault-Motors an. Red Bull wird auch 2015 mit Renault fahren, darüber hinaus sei aber auch Honda eine Alternative, vermerkte Mateschitz.
(Tageszusammenfassung)
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