Fußball-WM: Maradona beschuldigte FIFA, große Teams zu bevorzugen
Rio de Janeiro (APA/AFP) - Fußball-Legende Diego Maradona hat dem Weltverband vorgeworden, bei der WM in Brasilien die großen Nationen zu be...
Rio de Janeiro (APA/AFP) - Fußball-Legende Diego Maradona hat dem Weltverband vorgeworden, bei der WM in Brasilien die großen Nationen zu bevorzugen, um den Sponsoren zu gefallen. Der Argentinier sagte dies, weil gleich sieben Spieler aus Costa Rica nach der Partie gegen Italien zur Dopingkontrolle mussten. Normalerweise werden laut Protokoll nur zwei Akteure pro Team ausgelost.
Costa Rica feierte nach dem 3:1 über Uruguay auch einen 1:0-Erfolg über Italien und fixierte vorzeitig den Achtelfinaleinzug. Die FIFA rechtfertigte die höhere Anzahl der Tests laut der italienischen „Gazzetta“ damit, dass die fünf nun zusätzlich getesteten Spieler im Trainingslager vor der WM für Kontrollen nicht verfügbar waren.
Diese Erklärung ist für Maradona unzureichend, es sei nur passiert, weil der FIFA Sorgen bereite, dass ein paar großen Nationen der Aufstieg verwehrt blieb. Außerdem entspreche die Kontrolle von mehr als zwei Spielern nicht den Regeln, er wisse, wovon er spreche. Maradona selbst war 1994 von der WM ausgeschlossen worden, nachdem er positiv auf Ephedrin getestet worden war.
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