Formel 1: Spielberg-Splitter - Ricciardo hätte am Sonntag gerne frei
Spielberg (APA) - Splitter rund um den Formel-1-Grand-Prix von Österreich in Spielberg:...
Spielberg (APA) - Splitter rund um den Formel-1-Grand-Prix von Österreich in Spielberg:
Nach 40.000 Zuschauern am Freitag und offiziellen 70.000 am Samstag „genügten“ am Sonntag 90.000 Besucher, um beim Comeback der Formel 1 in Spielberg auf die angepeilten 200.000 Besucher zu kommen. Angesichts des Ansturms am sonnigen Rennsonntag, an dem viele Abfahrten von der S36 bereits deutlich vor zehn Uhr früh gesperrt werden mussten, zeichnete sich sogar eine knapp darüber liegende Marke ab.
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Sebastian Vettel bereits auf dem Weg zur Legende? Als sich am Samstagabend sieben der neun lebenden österreichischen Formel-1-Piloten in ihren Original-Boliden von seinerzeit zu den Übungsrunden aufmachten, war auch der vierfache Red-Bull-Weltmeister nicht zu halten. Der Deutsche durfte im BRM P160b von 1972 seines „Chefs“ Helmut Marko für einige Runden auf den Kurs. Die eigentliche Legenden-Parade stand am Sonntag vor dem Grand Prix auf dem Programm.
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Eine der nützlichsten Mobil-Apps rund um den Formel-1-Grand Prix nannte sich „Find my car“. Sie half, nach dem Rennen das eigene Auto wiederzufinden. Nach einem „Klick“ beim Einparken wurde der Standpunkt markiert mit „Mein Auto“. Nach dem Rennen war damit das Fahrzeug trotz der weitläufigen Wiesen-Parkplätze relativ problemlos wiederzufinden.
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Red-Bull-Jungstar Daniel Ricciardo ist für seinen Humor bekannt. Auf die Frage, was er ändern würde, wenn er Formel-1-Chef wäre, sagte der 24-jährige Australier spontan: „Wir würden die Rennen schon am Samstag fahren, denn ich hätte am Sonntag gerne frei.“
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Das Fußball-Fieber in der Formel 1 hält an. Zwar hatten mit dem Spanier Fernando Alonso oder den zahlreichen Engländern diese Woche einige Piloten Enttäuschungen bei der WM in Brasilien zu verdauen. Am Samstagabend waren aber vor allem die Deutschen nervös. „Puuuh, geiles Spiel, verdientes 2:2. Weiter geht‘s Jungs“, twitterte WM-Leader Nico Rosberg am Samstagabend nach dem Spiel gegen Ghana.
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Sport- und Verteidigungsminister Gerald Klug hatte die Ehre, am Sonntag auf dem Red Bull Ring die Siegertrophäe zu überreichen. Für die Übergabe der Auszeichnung aus Eisen und Holz an den zweitplatzierten Fahrer war Landeshauptmann Franz Voves vorgesehen, für Platz drei ÖTC-Präsident Werner Kraus. Die Trophäe für den siegreichen Konstrukteur sollte Volksmusikrocker Andreas Gabalier übergeben.
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Den vielleicht exklusivsten Rahmen haben am Samstagabend rund 100 Gäste beim Empfang der voestalpine genossen. Der Stahlkonzern lud am Fliegerhorst Hinterstoisser zu einer „Night On A Fast Track“. Neben Konzernchef Wolfgang Eder waren auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) und Ex-Formel 1-Pilot Alexander Wurz zu Gast. Highlight des Abends war die Skydive Show von Hannes Arch, der per Funk während seiner schwindelerregenden Pirouetten ein Interview gab. Dieses konnten die Gäste am Boden live miterleben, was bei vielen staunende Gesichter hinterließ.
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Ex-Spice-Girl Geri Halliwell, gut bekannt mit Red-Bull-Teamchef Christian Horner, hatte ebenfalls den Weg in die Steiermark gefunden. Beide waren am Samstagabend zu Gast bei einer Party von Dietrich Mateschitz in Unterzeiring. Halliwell bekannte sich als Fan von Österreich. Sie „liebe Conchita Wurst“. Neben den beiden war auch beinahe die gesamte Riege österreichischer Red-Bull-Athleten als geschlossene Gesellschaft bei Mateschitz geladen.
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Nach der Formel 1 ist vor weiteren Motorsport-Highlights. Die nächste Motorsport-Großveranstaltung auf dem neuen Red Bull Ring ist vom 4. bis 6. Juli die legendäre Truck Race Trophy. Die europäische Le-Mans-Serie folgt am 19./20. Juli. Vom 1. bis 3. August gastiert die D in der Steiermark und vom 28. bis 31. beweist der Spielberg mit dem großen Musikfestival, dass die Anlage weit mehr offeriert als lediglich Motorsport.
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