Fußball-WM: FIFA: Keine Aussagen zu doppelten Aufwandsentschädigungen
Rio de Janeiro (APA/dpa) - Die FIFA will einen Bericht der „Sunday Times“ über eine angebliche Verdoppelung der Aufwandsentschädigungen für ...
Rio de Janeiro (APA/dpa) - Die FIFA will einen Bericht der „Sunday Times“ über eine angebliche Verdoppelung der Aufwandsentschädigungen für die 25 Mitglieder ihres Exekutivkomitees nicht kommentieren. Alle Zahlungen würden vom Audit- und Compliancekomitee des Fußball-Weltverbandes (FIFA) geprüft, hieß es am Sonntag in Rio de Janeiro.
Die englische Zeitung, die in den vergangenen Wochen mehrfach über Korruptionsverdacht gegen FIFA-Funktionäre im Zuge der WM-Vergaben 2018 und 2022 an Russland und Katar berichtet hatte, schrieb in ihrer neuesten Ausgabe, dass die Pauschalen der Exekutivkomiteemitglieder verdoppelt worden seien, als andere Bonuszahlungen gestrichen worden waren. Die „Sunday Times“ berichtete, dass die 25 Funktionäre nun je 200.000 Dollar (147.189 Euro) für ihre FIFA-Beschäftigung erhielten.
Laut FIFA werden die Entscheidungen über Zahlungen von einem Komitee für Aufwandsentschädigungen beschlossen und nicht vom Exekutivkomitee selbst. Dem dreiköpfigen Gremium gehören der Vorsitzende des Audit- und Compliance-Komitees Domenico Scala, der Schweizer Anwalt Jean-Pierre Pedrazzini und das langjährige Exekutivkomitee-Mitglied Julio Grondona aus Argentinien an.
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