Erste Ergebnisse zu Direktzug
Lienz – Die große Rodlauer-Studie befasst sich mit dem Thema Direktzug Lienz–Innsbruck, die TT berichtete. Nun liegen die ersten Ergebnisse ...
Lienz –Die große Rodlauer-Studie befasst sich mit dem Thema Direktzug Lienz–Innsbruck, die TT berichtete. Nun liegen die ersten Ergebnisse und Handlungsvorschläge auf dem Tisch.
Mobilitätsmöglichkeiten haben einen großen Einfluss auf Bildungschancen, Arbeits- und Einkommensquellen und somit für die Standortattraktivität, heißt es in einer Aussendung. Daher spielt der öffentliche Verkehr eine sehr bedeutende Rolle. Sehr gute Mobilität ist in Osttirol aufgrund zweier Fakten besonders notwendig: erstens wegen des starken Bevölkerungsrückgangs, durch eine große Abwanderung verursacht, der laut Prognosen anhalten und sich noch verstärken wird; zweitens wegen der zunehmenden Alterung der Gesellschaft, die in Osttirol im Vergleich zu Gesamttirol bereits heute überproportional hoch ist. Speziell ältere Menschen brauchen eine funktionierende Daseinsvorsorge. Zudem kommt ein erhöhter Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen. Eine gute infrastrukturelle Anbindung an den öffentlichen Verkehr, seine Leistbarkeit und Benutzbarkeit im Sinne von Barrierefreiheit hebt die Studie somit besonders hervor. Hinzu kommt die Wichtigkeit der zeitlichen Anbindung. Zudem soll eine Machbarkeitsstudie für ein länderübergreifendes Mobilitätskonzept für die Europaregion Tirol – Südtirol – Trentino erstellt werden. Das Ziel: Synergieeffekte für die Gesellschaft und die Individuen sichern.
Vorwärts Tirol unterstützt Initiativen wie die große Rodlauer-Studie und hat parallel dazu die Osttiroler Bevölkerung zur Mitarbeit aufgerufen. Online und in persönlichen Befragungen wurden in den letzten Wochen über 500 Meinungen festgehalten. Die Umfrage zeigte eine große Betroffenheit über die derzeitige Situation auf. (TT)
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