Bundesheer-Budget - Gewerkschaft beklagt Verunsicherung
Wien (APA) - Die Heeres-Personalvertretung übt in einem offenen Brief scharfe Kritik an Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) und fordert ...
Wien (APA) - Die Heeres-Personalvertretung übt in einem offenen Brief scharfe Kritik an Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) und fordert ihn auf, „die fortlaufende Verunsicherungspolitik“ sofort zu beenden. Die Gewerkschafter stellen darin angesichts der Einsparungen auch die Frage, wie Katastropheneinsätze bewältigt werden sollen, wenn geländegängige Fahrzeigen fehlten und es an Treibstoff mangle.
„Wo ist der attraktive Wehrdienst, dessen Reform Sie stets als so wichtig darstellen, wenn Sie unter anderem die Munition drastisch verringern und den Infrastrukturausbau einstellen lassen (...)?“, fragt Peter Schrottwieser (FCG) für den Zentralausschuss außerdem in dem Schreiben, über das die „Salzburger Nachrichten“ am Montag berichteten. „Wie stehen Sie dazu, dass nahezu täglich neue Einsparungspläne aus dem Generalstab den Weg in die Medien finden und bei unseren Bediensteten größte Verunsicherung hervorrufen?“, heißt es weiter. Schließlich fordern die Personalvertreter vom Minister noch „kluge Maßnahmen im Sinne der Bediensteten, der Verfassung und im Sinne Ihrer eigenen Ankündigungen“ zu treffen.
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