Fußball-WM: Algerischer WM-Kapitän von 1982 ohne Revanchegelüste
Porto Alegre (APA/dpa) - Eigentlich hätte Ali Fergani durchaus Gründe, der deutschen Elf bei der Fußball-WM in Brasilien Schlechtes zu wünsc...
Porto Alegre (APA/dpa) - Eigentlich hätte Ali Fergani durchaus Gründe, der deutschen Elf bei der Fußball-WM in Brasilien Schlechtes zu wünschen - tut er aber nicht. Der Kapitän der algerischen WM-Mannschaft von 1982, die durch den „Nichtangriffspakt“ beim 1:0 Deutschlands gegen Österreich ausschied, hat gute Erinnerungen an diese Zeit.
„Wir sind erhobenen Hauptes aus diesem Wettbewerb ausgeschieden. Das ist eine Zeit des Ruhms für den algerischen Fußball“, sagte in einem Interview der „Tageszeitung/taz“ vom Montag. „Meine Landsleute erinnern sich mit Stolz an diese Zeit.“
Algerien habe gute Erfahrungen mit Deutschland gemacht. „Wir haben zweimal gegen Deutschland gespielt und beide Spiele gewonnen“, sagte er vor dem Montagabendspiel (22.00 Uhr MESZ) im brasilianischen Porto Alegre. Der 2:1-Sieg gegen Deutschland 1982 wurde zwar durch die „Schande von Gijon“ zunichtegemacht, die K.o-Partie am Abend sei aber aus algerischer Sicht keine Revanche. „Wenn hier einer Revanche will, dann Deutschland. Denn Deutschland hat uns noch nie besiegt.“
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