Spielepreis 2014: Kartenspiel „Abluxxen“ Gesamtsieger
Wien (APA) - Geister, Piraten, Vogelscheuchen, Zwerge und Vampire: Die unterschiedlichsten Gestalten tummeln sich in den aktuellen Brett- un...
Wien (APA) - Geister, Piraten, Vogelscheuchen, Zwerge und Vampire: Die unterschiedlichsten Gestalten tummeln sich in den aktuellen Brett- und Gesellschaftsspielen. Die Jahrgangsbesten wurden am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt. Brett- und Gesellschaftsspiele bleiben beliebt - zu den Trends und Themen 2014 zählt vor allem die Vielfältigkeit. „Spiel der Spiele“ darf sich „Abluxxen“ nennen.
Das Kartenspiel für bis zu fünf Spieler ab zehn Jahren ermögliche allen Teilnehmern die gleichen Gewinnchancen, lobte die Jury. Ein Sonderpreis für Kleinkinderspiele ging an „Raben Stapeln“ für geschickte Zocker ab drei Jahren. Die Gewinner wurden in 17 Kategorien symbolisch mit dem „Österreichischen Spielpreis 2014“ ausgezeichnet.
Unter anderem geht es darum, Becher zu stapeln (Speed Cups) Eisenbahnschienen zu verlegen (Russian Railroads), Schätze anzuhäufen (Tortuga) oder auch Kamelrennen zu bestreiten (Camel Up). Erstmals eigenständig dabei bei der 14. Ausgabe der Würdigung: Sciene Fiction und Fantasy (Krosmaster Arena und Star Wars).
Laut Branchenvertreter Johannes Schüssler bleiben Karten Freiluft-Aktivitäten wie Tempelhüpfen beliebt. Selbst Manieren könne man sich auf diesem Wege aneignen, zeigte sich die Spielekommission-Vorsitzende Dagmar de Cassan überzeugt. „Spiele sind auch Kultur, Sport und Kunst“, so die studierte Biochemikerin. Ausgewogen und zahlreich präsentiere sich die diesjährige Vielfalt zwischen Ressourcen-Management, Geschicklichkeit, Reaktion oder auch Rollenspiel.
Mit „Vollgas auf Platz 1“ in der Kategorie „Spiele Hit für Kinder“ landete zum Beispiel das Autorennspiel „Flizz & Miez“ aus dem Hause Carrera. Die Idee zu dem Spiel kam dem internationalen Entwickler-Trio rund um den Österreicher Klemens Franz übrigens aufgrund von zahllosen YouTube-Filmen, in denen Samtpfoten Fahrzeugen auf der Mini-Autorennbahn nachjagen.
Seit kurzem verlegt hierzulande nicht mehr ausschließlich der Spieleverlag Piatnik die Freizeitutensilien, es hat sich mit Stadelbauer ein zweiter Anbieter hinzugesellt. Wer das traditionelle Unterhaltsprogramm gegen Langeweile ausprobieren, aber nicht gleich käuflich erwerben möchte, hat heuer wieder im Rahmen des 30. Spielefestes im November in Wien die Chance dazu. Um die 1.000 Angebote stehen zur Verfügung.
(S E R V I C E - Nähere Informationen unter www.spielepresse.at oder http://www.spielepreis.at )
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