Bulgarische Notenbank verlangt höhere Strafen für „Panikmacher“
Sofia (APA) - Nachdem es Ende letzter Woche wegen Gerüchten über mögliche Bankenpleiten zu einem Ansturm auf die bulgarischen Geldhäuser kam...
Sofia (APA) - Nachdem es Ende letzter Woche wegen Gerüchten über mögliche Bankenpleiten zu einem Ansturm auf die bulgarischen Geldhäuser kam, verlangt die bulgarische Notenbank (BNB) nun eine Gesetzesänderung, die für die Verbreitung falscher Gerüchte über Banken und Kreditinstitute Haftstrafen zwischen zwei und fünf Jahren vorsieht.
Die Notenbank habe einen entsprechenden Gesetzesvorschlag am Montag offiziell dem parlamentarischen Finanzausschuss zugestellt, berichteten bulgarische Medien.
Unterdessen hat die Steuerbehörde umfangreiche Kontrollen bei den Wechselstuben gestartet, weil die Geldwechsler in den vergangenen Tagen zu stark von den offiziellen Wechselkursen abgewichen sein sollen, die von der Nationalbank festgelegt werden.
Die bulgarische Währung Lewa ist seit 1997 fest an die Deutsche Mark bzw. später an den Euro gebunden - für einen Euro gibt es 1,954 Lewa.
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