15 Tote bei Mörserangriff von Regimegegnern in Syrien

Damaskus (APA/dpa) - Im Norden Syriens sind bei einem Mörserangriff von Regimegegnern auf die Stadt Idlib mindestens 15 Menschen getötet wor...

Damaskus (APA/dpa) - Im Norden Syriens sind bei einem Mörserangriff von Regimegegnern auf die Stadt Idlib mindestens 15 Menschen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete Montag zudem von mehr als 50 Verletzten. Nach Angaben des syrischen Staatsfernsehens handelt es sich bei den Opfern um Zivilisten, darunter Kinder.

Kämpfer der extremistischen Gruppe Jund al-Aksa feuerten demnach auf Teile der Stadt, die unter Kontrolle der Regierung stehen. Die Miliz hatte zuvor Vergeltung für einen Luftangriff der syrischen Armee angekündigt, bei dem vor einigen Tagen mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen und weitere verletzt worden waren.

Bei einem Luftangriff des syrischen Militärs auf den Ort Salkin in der Nähe der türkischen Grenze kamen laut den syrischen Menschenrechtlern mindestens 26 Menschen ums Leben, darunter Kinder. Laut dem Oppositionsmedium „Zaman al-Wasl“ flogen die Regierungseinheiten den Angriff am Sonntag, dem ersten Tag des Fastenmonats Ramadan, während des Fastenbrechens.