Fußball-WM: Splitter 2 - KLM-Tweet ging in die Hose

Rio de Janeiro (APA/dpa/AFP) - Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:...

Rio de Janeiro (APA/dpa/AFP) - Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:

Ein lustig gemeinter Tweet nach dem Einzug ihrer Mannschaft ins Viertelfinale der WM hat sich zum Eigentor für die niederländische Fluggesellschaft KLM entwickelt. Nach dem 2:1-Sieg der Niederländer im Achtelfinale gegen Mexiko hatte KLM den Spruch „Adios Amigos“ getwittert und dazu das Foto eines „Departures“-Schildes (Abflüge) gestellt, das mit einem kleinen Sombrero, einem Schnurrbart und einem Poncho versehen war. Die empörten Reaktionen mexikanischer Fans ließen nicht lange auf sich warten, noch am Sonntag zog die Fluggesellschaft den Eintrag wieder zurück.

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Die Mehrheit der Mexikaner macht den Schiedsrichter für die WM-Achtelfinalniederlage gegen die Niederlande verantwortlich. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage der Tageszeitung „Reforma“ sagten 57 Prozent, der Unparteiische sei am Ausscheiden der „Tri“ schuld. Der Portugiese Pedro Proenca hatte bei der Partie einen umstrittenen Elfmeter in der Nachspielzeit gegeben, der zum 2:1-Sieg der Niederlande führte. 79 Prozent der Befragten hielten den Strafstoß für nicht gerechtfertigt. Für die Erhebung befragte „Reforma“ nach dem Spiel 400 Mexikaner über 16 Jahren.

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Es werde ein „harter Sommer“ hatte Wayne Rooney nach dem WM-Vorrunden-Aus Englands prognostiziert. Zumindest für Unterhaltung und Entspannung ist aber gesorgt. Gemeinsam mit seiner Frau Coleen verbrachte der Stürmer das Wochenende in Las Vegas, Fotos in englischen Zeitung zeigten ihn im Encore Beach Club mit nacktem Oberkörper und Sonnenbrille. Die Stimmung war den Bildern zu folgen nicht allzu niedergeschlagen.

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Gustavo Nogueira hat in Brasilien seine eigene belgische Botschaft eröffnet, die „Burger-Botschaft“. Da die belgische Nationalmannschaft ihr WM-Quartier in seiner Heimatstadt Mogi das Cruzes bezogen hat, hat der 35-Jährige seine „Hamburgeria“ in ein Rote-Teufel-Restaurant verwandelt. An den Wänden hängen T-Shirts, Fahnen und ein Album mit Pickerln von Hazard und Co., am Eingang werden Gäste mit einem aufwändig gestylten Logo begrüßt, im Kühlschrank steht belgisches Bier, und der Chefkoch hat extra einen Tim-und-Struppi-Burger konzipiert. Vormittags hilft er dem Team als Dolmetscher aus, nachmittags steht er im Restaurant.

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Nizza hat bis auf Weiteres das „demonstrative“ Zeigen von Nationalflaggen verboten. Nach dem Achtelfinaleinzug Algeriens hatte es in Frankreich bei den Freudenfeiern 74 Festnahmen gegeben. Der Flaggenbahn gilt von 18.00 Uhr bis 04.00 Uhr morgens. Die internationalen Fahnen auf der berühmten Promenade von Nizza sind davon ausdrücklich ausgenommen.

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Pressekonferenzen bei einer Fußball-WM sind in der Regel der Versuch, mit vielen Worten wenig bis gar nichts zu sagen. Das gilt allerdings nicht für die Auftritte von Alejandro Sabella, Argentiniens Trainer mit einem besonders hintergründigen Humor. Über die Bedeutung nervlicher Stärke in einem K.o.-Spiel ist bei dieser WM schon viel erzählt worden, aber niemand drückte das so blumig aus wie der 59-Jährige: „Wäre das Mentale ein Muskel, wäre er entscheidend. Ein Gramm Neutronen ist wichtiger als ein Kilo Muskeln“, meinte Sabella.