Morddrohungen via WhatsApp: AK Tirol warnt
Derzeit kursiert eine Audionachricht über den Nachrichtendienst Whatsapp, in der Jugendliche unter der Androhung von Mord dazu aufgefordert werden, die Nachricht an 20 weitere Personen zu schicken.
Innsbruck – Kettenbriefe treiben schon seit Jahren ihr Unwesen. Angefangen mit E-Mails haben sie mittlerweile nicht nur Soziale Netzwerke, sondern auch Nachrichtendienste wie WhatsApp heimgesucht. Bei der AK Tirol gehen seit geraumer Zeit Anfragen zu einem besonders makaberen und bedrohlichen Kettenbrief ein, heißt es am Dienstag in einer Aussendung.
„Wenn du diese Nachricht nicht an 20 Leute schickst, komme ich um Mitternacht zu dir“ - gefolgt wird die kursierende Audionachricht von einer Morddrohung. Angeblich sei schon eine Person umgebracht worden, welche diese Nachricht nicht weitergeleitet hat. Sie „schrie um ihr Leben“, so die Computerstimme weiter. Schließlich wird auch mit Mord an der Mutter gedroht, auch hier sei bereits eine Person ermordet worden, die die Warnung ignoriert hat.
Dass junge Handynutzer durch solch „schäbige Methoden“ zum Weiterleiten einer Nachricht animiert werden, stimmt vor allem AK-Präsident Erwin Zangerl kritisch: „Das sind besonders makabere Mitteilungen, die vor allem Kinder und Jugendliche in höchstem Maße verunsichern und ihnen Angst machen“. Demnach sehe sich die Arbeiterkammer in der Pflicht, die Betreiber von WhatsApp sofort zu informieren und eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten.
Seitens der AK wird empfohlen, diese und andere Kettenbriefe umgehend zu löschen und nicht weiterzuleiten, um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden. (tt.com)
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