Deutscher Konzern PWO investiert in Tschechien 25 Mio. Euro

Prag (APA) - Eine weitere Investition der Kfz-Industrie geht nach Tschechien. Der deutsche Hersteller von Auto-Bestandteilen Progress Werk O...

Prag (APA) - Eine weitere Investition der Kfz-Industrie geht nach Tschechien. Der deutsche Hersteller von Auto-Bestandteilen Progress Werk Oberkirch (PWO) wird in den kommenden vier Jahren 25 Mio. Euro investieren, um seine Fabrik im mittelmährischen Valasske Mezirici zu erweitern, berichtete die tschechische Wirtschaftstageszeitung „Hospodarske noviny“ (Dienstag-Ausgabe).

Laut dem Vorstandschef von PWO Czech Republic, Vit Valicek, wird noch heuer ein neues logistisches Montage-Zentrum mit 10.000 Quadratmetern Fläche in Betrieb genommen. Danach werde ein neues Presswerk und administratives Gebäude folgen. Außerdem sei die Modernisierung der bisherigen Fabrik vorgesehen, hieß es.

Die Investition wird durch die Prager Regierung in Form von Steuerermäßigungen in Höhe von rund 200 Mio. Kronen (7,3 Mio. Euro) gefördert.

PWO ist nach dem Kauf der Werkzeug-Fabrik Unitools CZ seit 2005 in Tschechien präsent. Heuer wurde diese auf PWO Czech Republic umbenannt. Die Fabrik beschäftigt jetzt 417 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von rund 45 Mio. Euro.

PWO produziert unter anderem mechanische Komponenten für Elektronik, Airbags, Sitze und Steuerung und hat neben Tschechien Niederlassungen in Deutschland, Kanada, Mexiko und China. Sie liefern Kfz-Bestandteile vor allem für Volkswagen, Volvo, Ford, BMW und Skoda.