Gesellschaft

„Campus Osttirol“ sammelt Bildungswünsche

Von Catharina Oblasser...

Von Catharina Oblasser

Lienz –Studieren und sich weiterbilden, ohne Osttirol allzu oft verlassen zu müssen? Daran arbeitet Elisabeth Ziegler-Duregger, ehemalige Büchereileiterin. Sie gehört zum Team des Projekts „Campus Osttirol“, das höhere Bildung trotz der Entlegenheit des Bezirks leicht verfügbar machen soll.

„Wir möchten, dass möglichst viele Osttirolerinnen und Osttiroler uns mitteilen, welche Bildungswünsche bzw. welchen Bildungsbedarf sie haben“, sagt Ziegler-Dur­egger. Das soll dann in die Planung für den „Campus Osttirol“ einfließen. Mitteilen kann man sich per Telefon (0664/1551520 oder E-Mail (info@bildung-frieden.net).

Was alles schon per Computer möglich ist, hat Ziegler-Duregger auf einer eigenen Homepage veranschaulicht. Unter www.unizuhause.net finden sich Online-Kurse von Universitäten aus aller Welt, von Stanford über die Uni Graz bis zum Massachusetts Institute of Technology. Die Palette des Online-Lernens reicht vom dreiwöchigen Kurs bis zum kompletten Studium, wie es auch einige Unis im deutschsprachigen Raum anbieten. Fast alles lasse sich dabei zu Hause erledigen, erklärt Josef Reif, Leiter des Zentrums für Fernstudien Linz und Österreich. Er betreut die österreichischen Studenten der deutschen Fernuni Hagen. „Nur zwei- bis dreimal pro Semester müssen die Teilnehmer in eines unserer Studienzentren, etwa zur Prüfungsvorbereitung.“