IKB sehen Dividenden-Debatte gelassen
Innsbruck – Knapp 74 Millionen Euro hat die Stadt Innsbruck für das bereits in Bau befindliche Straßen- und Regionalbahnprojekt fremdzufinan...
Innsbruck –Knapp 74 Millionen Euro hat die Stadt Innsbruck für das bereits in Bau befindliche Straßen- und Regionalbahnprojekt fremdzufinanzieren. Diese – nach oben hin korrigierte – Zahl geht aus einem dem Innsbrucker Stadtsenat gestern vorgelegten Bericht hervor. Dieses „Loch“ will die Stadt aber nicht ausschließlich über Darlehen finanziert wissen. Weitere externe Finanzierungsquellen sollen erschlossen werden – wie etwa die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB), die TT berichtete. Und zwar über eine allfällige Sonderdividende. Mit diesem Wunsch konfrontiert, gibt sich der Vorstandsvorsitzende der IKB, Harald Schneider, gestern gelassen: „Bis jetzt ist das nur eine städtische Diskussion. Wir sind hier noch nicht eingebunden worden.“ Vielmehr sei es auch eine Sache zwischen den IKB-Eigentümern, also Stadt und Tiwag. Derzeit sei eine jährliche Dividendenausschüttung im Rahmen eines halben Jahresgewinns der IKB vereinbart, so Schneider.
Der Senat segnete gestern den Fremdmittelbedarf samt Bedeckungsideen einstimmig ab. Ebenso wurde das Betriebskonzept genehmigt. Dieses sieht bei den Betriebskosten ab 2019 Mehrkosten im Vergleich zu jenen im Jahr 2013 von über fünf Millionen Euro vor.
Bei der ÖVP sorgte gestern für Verwunderung, dass erneut neue Tram-Zahlen vorgelegt wurden. Und dies erst, nachdem man auf Ungereimtheiten hingewiesen hätte, wie StR Franz Gruber sagt. An dem Fremdmittelbedarf würde sich aber nichts ändern, so Gruber: „Die Zahlen sind jetzt zwar richtig, Unsicherheiten gibt es aber noch viele.“ (mami)
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