Reimann-Familie zieht Verantwortung für Luxusmarken aus Wien ab
Wien (APA) - Die deutsche Milliardärsfamilie Reimann überträgt die Verantwortung für die Luxusmarken ihrer Wiener Holding Labelux auf die ni...
Wien (APA) - Die deutsche Milliardärsfamilie Reimann überträgt die Verantwortung für die Luxusmarken ihrer Wiener Holding Labelux auf die niederländische Familienholding JAB. „Im Juli 2014 wurde das Portfolio der Luxusmarken innerhalb der Labelux Holding vollständig in den Mutterkonzern JAB Holdings integriert“, teilt die Wiener Labelux-Holding auf ihrer Internetseite mit (www.labeluxgroup.com).
„Damit hat das JAB-Management nun wie bei den anderen Unternehmen im JAB-Bestand den direkten Überblick über die Marken Jimmy Choo, Bally, Belstaff und Zagliani“, heißt es weiter. Labelux hatte etwa 2011 den Luxusschuhhersteller Jimmy Choo für über 500 Mio. Pfund (rund 625 Mio. Euro) erworben.
Bei JAB soll laut einem internen Memo künftig der geschäftsführende Direktor Peter Harf gemeinsam mit Fabio Fusco den Luxusbereich führen. Laut Bloombergy News wird Reinhard Mieck als Labelux-Geschäftsführer zurücktreten.
Zur niederländischen JAB Holdings der Familie Reimann gehört etwa auch der Mehrheitsanteil am Parfümkonzern Coty, eine Minderheitsbeteiligung an Reckitt Benckiser und nicht zuletzt die Mehrheit am neuen Kaffeekonzern D.E Master Blenders. Dieser vertreibt nicht nur Marken wie Senseo, sondern hatte sich erst kürzlich auch mit dem US-Riesen Mondelez auf die Übernahme von dessen Kaffeesparte (Jacobs, Tassimo) geeinigt.
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