Frankfurter Rentenmarkt tendiert etwas schwächer

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag in einem überwiegend ruhigen Umfeld etwas schwächer tendiert. Hä...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Dienstag in einem überwiegend ruhigen Umfeld etwas schwächer tendiert. Händler sagten, die gute Stimmung an den Börsen habe die Nachfrage nach sicheren Anlagen wie Bundesanleihen belastet.

Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag leicht um 0,09 Prozent auf 146,88 Punkte zurück. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um eineinhalb Basispunkte auf 1,26 Prozent. Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere stieg von 1,01 Prozent am Vortag auf 1,04 Prozent, wie die Deutsche Bundesbank in Frankfurt mitteilte.

Neue Konjunkturdaten aus dem Euroraum konnten keine entscheidenden Impulse setzen. Der vom Forschungsinstitut Markit erhobene Einkaufsmanagerindizes für die Industrie fiel im Juni das zweite Mal in Folge zurück. Mit 51,8 Punkten blieb er aber über der Wachstumsgrenze von 50 Punkten. Die Arbeitslosigkeit im Euroraum ging im Mai abermals von hohem Niveau aus leicht zurück. Konjunkturdaten aus China stützten die allgemeine Marktstimmung, weil sie auf eine konjunkturelle Belebung hindeuteten.

Am Nachmittag werden in den USA zahlreiche Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Größtes Interesse dürften die Einkaufsmanagerindizes von Markit und ISM auf sich ziehen. Außerdem werden Zahlen vom Immobilienmarkt erwartet.

Es gab 30 Verlierer mit Abschlägen von bis zu 0,50 Prozentpunkten. Dem standen 33 Gewinner mit Aufschlägen von bis zu 0,14 Punkten gegenüber. Die Bundesbank verkaufte per Saldo Anleihen im Wert von 28,6 Millionen Euro. Der Rentenindex Rex verharrte bei 136,38 Punkte. Diesen Index berechnet die Deutsche Börse auf Basis der Kassakurse ausgesuchter Anleihen.