Zwölfjährige im Hallenbad von Zell am See beinahe ertrunken
Zell am See (APA) - Im Hallenbad von Zell am See ist am Dienstagvormittag ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Pinzgau beinahe ertrunken. Die N...
Zell am See (APA) - Im Hallenbad von Zell am See ist am Dienstagvormittag ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Pinzgau beinahe ertrunken. Die Nichtschwimmerin war mit der Schulklasse im Bad. In einem unbeobachteten Augenblick verließ sie allerdings das Kinderbecken. Das Mädchen schwebte auch am Nachmittag noch in Lebensgefahr, schilderte Polizei-Sprecher Anton Schentz der APA.
Die Gruppe bestand aus 20 Kindern und drei Aufsichtspersonen. Im Hallenbad wollten sie einen der letzten Schultage vor den Ferien verbringen. Die Zwölfjährige hielt sich im Nichtschwimmer-Bereich auf, muss diesen aber unbemerkt verlassen haben. Sie wurde später auf dem Grund des tiefen Beckens gefunden und vom Bademeister und anderen Gästen gemeinsam geborgen. Der Bademeister begann auch sofort mit der Reanimation des Kindes, bis der alarmierte Notarzt eintraf.
Die Helfer konnten das Mädchen so weit stabilisieren, dass ein Flug nach Salzburg möglich wurde. Mit dem Notarzthubschrauber Alpin Heli 6 wurde es ins Landeskrankenhaus nach Salzburg geflogen. Die Schülerin wurde intubiert und beatmet eingeliefert, sagte Ralph Schüller, Sprecher der ÖTC-Flugrettung. Ihr Zustand sei lebensbedrohlich.