Prozess zwischen BayernLB und Hypo - Beide sehen sich gestärkt

Wien/München/Klagenfurt (APA) - Nach dem gestrigen Zivilprozesstag im Milliardenstreit zwischen der BayernLB und Hypo Alpe Adria vorm Landge...

Wien/München/Klagenfurt (APA) - Nach dem gestrigen Zivilprozesstag im Milliardenstreit zwischen der BayernLB und Hypo Alpe Adria vorm Landgericht München sehen sich beide Seiten in Stellungnahmen gegenüber der APA gestärkt. Die Richterin hatte gestern gemeint, wenn die Hypo die Forderung ihrer Ex-Mutter abwehren wolle, müsse sie nachweisen, dass die BayernLB von möglichen Bilanzierungsfehlern der Hypo gewusst habe.

„Bis zum heutigen Tage ist das nicht annähernd nachvollziehbar geschehen“, sagte ein BayernLB-Sprecher zur Beweislast der Hypo zur APA. Die Finanzunterlagen der Hypo seien „darüber hinaus von der österreichischen und deutschen Finanzmarktaufsicht geprüft und besättigt worden“ erinnert er.

Dem entgegnet der Hypo-Sprecher: „Sowohl für den Nachweis der tatsächlich unterschrittenen Eigenmittel als auch für den Nachweis des weitgehenden Wissens der BayernLB zum wahren Zustand ihres Tochterunternehmens ist die Hypo gut vorbereitet.“

Der Prozess nehme jenen Verlauf, den die Hypo Alpe Adria erwartet hat, so der Sprecher weiter. Ähnliches von seinem BayernLB-Pendant: Man erwarte in absehbarer Zeit ein positives Urteil in der Sache.

Jetzt ist aber einmal Pause: Die Verhandlung soll am 13. Oktober fortgesetzt werden.

~ WEB http://www.bayernlb.de

http://www.hypo-alpe-adria.com ~ APA492 2014-07-01/16:07