Wenn der Griff zur Flasche nicht mehr gespielt ist
Robin Williams und Shia LaBeouf können die Finger nicht vom Alkohol lassen. Die beiden US-Schauspieler begaben sich in Behandlung.
Los Angeles – Bei jeder Filmpremiere ein Gläschen Champagner, nach jeder Preisverleihung ein Glas Sekt und beim Nobel-Italiener eine Flasche Wein: Hollywoodstars haben es schwer, dem Alkohol zu entkommen. Die erfolgreichen US-Schauspieler Robin Williams (62) und Shia LaBeouf (28) bekennen sich zu ihrem Alkoholproblem und haben sich nun professionelle Hilfe gesucht.
Hollywoodstar Robin Williams hat sich in eine Therapieklinik begeben, die Suchtprobleme behandelt. Der Oscar-Preisträger sei „sehr stolz“ auf sein Bekenntnis zur Bekämpfung der Sucht, teilte ein Sprecher des Schauspielers dem amerikanischen Promi-Portal TMZ.com mit.
Bereits 2006 legte Williams eine Drehpause ein, nachdem er sich öffentlich zu Alkoholproblemen bekannt hatte und sich einer Behandlung unterzog. Er sei 20 Jahre trocken gewesen, habe jetzt aber wieder mit dem Trinken begonnen, sagte er damals. Nach seinen plötzlichen Erfolgen als Fernsehkomiker Ende der 1970er Jahre hatte der 62-jährige Schauspieler nach eigenen Angaben reichlich Kokain und Alkohol konsumiert.
Ebenfalls in einer Alkohol-Therapie befindet sich Leinwand-Talent Shia LaBeouf (28). Seine Sprecherin bestätigte am gestrigen Mittwoch entsprechende Berichte.
Der 28-Jährige werde freiwillig behandelt. Er sei nicht in eine Entzugsklinik aufgenommen worden, betont seine Sprecherin. Die öffentlichen Eskapaden des Schauspielers seien „Symptome eines größeren gesundheitlichen Problems“, erklärte seine PR-Agentur. Der junge Star habe nun den ersten von vielen notwendigen Schritten unternommen, um wieder gesund zu werden.
LaBeouf war zuletzt mehrfach unangenehm aufgefallen. So hatte er vergangene Woche in New York lautstark eine Theater-Aufführung gestört und war daraufhin von der Polizei über Nacht in Gewahrsam genommen worden. Er wurde wegen ordnungswidrigen Benehmens angeklagt und muss vor den Richter treten. (TT, dpa)