Prorussische Separatisten töteten ukrainischen Grenzschützer
Donezk (APA/AFP) - Prorussische Separatisten haben in der Nacht zum Mittwoch mit Mörsern einen ukrainischen Posten an der Grenze zu Russland...
Donezk (APA/AFP) - Prorussische Separatisten haben in der Nacht zum Mittwoch mit Mörsern einen ukrainischen Posten an der Grenze zu Russland angegriffen und dabei einen ukrainischen Grenzschützer getötet. Vier weitere seien verletzt worden, drei von ihnen schwer, teilte der Grenzschutz mit. Demnach wurden auf den Posten Nowoasowsk in der Region Donezk etwa 20 Granaten abgefeuert.
Mehrere Grenzposten in der Region sind zwischen den ukrainischen Sicherheitskräften und den Separatisten umkämpft. Die Staatsführung in Kiew wirft Russland vor, die Separatisten über die Staatsgrenze hinweg mit Waffen und Verstärkung zu versorge. Die prorussischen Aufständischen berichteten am Mittwoch von massiven Angriffen auf die Ortschaften Gorlowka und Dserschinski im Raum Donezk. Zu möglichen Opfern gebe es zunächst keine Angaben, hieß es in örtlichen Medien.
Am Dienstag hatte die ukrainische Armee nach einer zehntägigen Waffenruhe ihren Einsatz gegen die Separatisten wieder aufgenommen. Noch am Mittwoch soll es neue internationale Verhandlungen in dem Konflikt geben. Dazu kommt der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Nachmittag in Berlin mit seinen Kollegen aus Frankreich, Russland und der Ukraine, Laurent Fabius, Sergej Lawrow und Pawlo Klimkin zusammen. Bei dem Treffen soll vor allem diskutiert werden, wie eine neue Waffenruhe erreicht werden kann.
Kommentare