Filmfonds Wien fördert Projekte von Uli Edel und Barbara Albert

Wien (APA) - Projekte von etablierten Regisseuren wie Uli Edel oder Barbara Albert, Nachwuchswerke wie etwa der erste Langfilm von Michael R...

Wien (APA) - Projekte von etablierten Regisseuren wie Uli Edel oder Barbara Albert, Nachwuchswerke wie etwa der erste Langfilm von Michael Ramsauer, eine Doku zum Thema Reproduktionsmedizin oder eine Kinderbuchverfilmung: Der Filmfonds Wien förderte in seiner dritten Jurysitzung des Jahres insgesamt zehn Produktionen mit insgesamt 2,121 Mio. Euro, zwei Filme erhalten Projektentwicklungsförderungen.

Nach Motiven des Bestseller-Romans „Am Anfang war die Nacht Musik“ von Alissa Walser verfasste Kathrin Resetarits ihr Drehbuch zu „Licht“ über eine blinde Pianistin im Wien des Rokoko. Regie in der Koproduktion von Geyrhalter Film und Looks Film führt Barbara Albert. Das im Nationalsozialismus praktizierte Euthanasie-Programm bildet den historischen Rahmen für die von Uli Edel inszenierte deutsch-österreichische Koproduktion „Nebel im August“. Für den Thriller „Ein sicherer Ort“ hat Jungregisseur Michael Ramsauer, der auch das Drehbuch verfasst hat, Ursula Strauss und Andreas Kiendl verpflichtet.

Unter den geförderten Dokumentarfilmen findet sich „Future Baby“ von Maria Arlamovsky, die sich der Zukunft der Reproduktionsmedizin widmet. „Seeing Voices“ von Regisseur Dariusz Kowalski widmet sich wiederum gehörlosen Menschen in Wien. Mit „Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft“, wird auch ein Familienfilm, der auf einem Kinderbuch von Sabine Ludwig basiert, realisiert.

Ebenfalls um einen Kinderfilm handelt es sich bei „Ama“ von Ulrike Schweiger, die sich dem Thema Abschiebung widmet und dafür eine Projektentwicklungsförderung erhält. Über selbige freut sich auch „Stardust“ von Michael Ginthör - eine Film über die Wiener Jugendkultur und Clubszene.