Transfer

Austrianer Okotie wechselte zu 1860 München, Köln verlängert mit Stöger

Über die Ablösesumme für den 27-jährigen Angreifer vereinbarten die Austria und die Münchner Stillschweigen.

Wien – Rubin Okotie wechselt mit sofortiger Wirkung vom Fußball-Bundesligaclub FK Austria Wien zum deutschen Zweitligisten TSV 1860 München. Über die Ablösesumme für den 27-jährigen Stürmer vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Okotie war seit Winter für den dänischen Erstligisten SönderjyskE auf Torejagd gegangen und erzielte in 15 Partien 11 Tore.

„Ich hatte mit Rubin vergangene Woche ein sehr gutes Gespräch, in dem er mir klipp und klar sagte, dass er es unbedingt noch einmal im Ausland versuchen möchte“, sagte AG-Sport-Vorstand Thomas Parits über den Stürmer. „Es war seine Entscheidung, nicht mehr zur Austria zurückkehren zu wollen. Er konnte sich in Dänemark sehr gut präsentieren, will seine Chance jetzt in München nützen.“

Okotie, der fünf Länderspiele für Österreich bestritt, spielte nach seiner Laufbahn bei der Wiener Austria bereits 2010 in Deutschland beim 1. FC Nürnberg, ehe er zum belgische Club St. Truiden sowie zu Sturm Graz verliehen wurde. Nach seiner Rückkehr zu Austria Wien im Sommer 2013 konnte er sich gegen seine Stürmerkollegen schwer durchsetzen.

Ersetzt werden könnte Okotie durch den 21-jährigen Gino van Kessel, der zurzeit mit der Mannschaft in Velden trainiert. „Wir werden ihn uns bis zum Wochenende noch genau ansehen und dann eine Entscheidung treffen“, sagt Parits über den Niederländer, der bei Ajax Amsterdam unter Vertrag steht.

Köln bindet Stöger

Der detusche Bundesliga-Rückkehrer 1. FC Köln hat den Vertrag mit Cheftrainer Peter Stöger vorzeitig bis Juni 2017 verlängert. Der bisherige Kontrakt wäre erst zum Ende der kommenden Fußballsaison ausgelaufen, teilte der Verein mit. „Die Chemie stimmt, und wir haben erfolgreich zusammengearbeitet“, erklärte Kölns Manager Jörg Schmadtke am Mittwoch. Der 48 Jahre alte Stöger hatte den 1. FC Köln in seinem ersten Jahr am Rhein in die Bundesliga zurückgeführt. „Ich bin froh, dass wir uns darauf verständigt haben, den Verein in kleinen Schritten voranzubringen“, meinte Stöger. (APA)