Österreichs NGOs treten gemeinsam als „Umweltallianz Österreich“ auf
Wien (APA) - Sieben österreichische Natur- und Umweltschutzorganisationen haben sich zur „Umweltallianz Österreich“ zusammengeschlossen. Die...
Wien (APA) - Sieben österreichische Natur- und Umweltschutzorganisationen haben sich zur „Umweltallianz Österreich“ zusammengeschlossen. Die „Allianz“ will so ihr Wissen bündeln und sich bei manchen Themen gemeinsam einsetzen, so Birdlife, Global 2000, Greenpeace, Naturfreunde, Naturschutzbund, VCÖ und WWF in einer Erklärung am Mittwoch. Der erste Schritt zur Kooperation war die ORF-Initiative „Mutter Erde“.
Der Handlungsbedarf wäre welt- und EU-weit enorm. Die „Umweltallianz Österreich“ nannte etwa die Alpen- und Biodiversitätskonvention oder die anstehenden Entscheidungen auf EU-Ebene zur österreichischen Umweltgesetzgebung. Dabei geht es um Themen wie Natura 2000, die Wasserrahmenrichtlinie, das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP sowie die EU-Klima-, Energie- und Fischereipolitik. Als weitere Anliegen wurden Hochwasserschutz und Flächenverbrauch genannt - all diese Punkte würden eine starke Front der heimischen Umweltbewegung notwendig machen.
Rund eine halbe Millionen Mitglieder und Unterstützer würden die Stärke des Bündnisses ausmachen. „Die Umweltbewegung zeigt damit in Österreich Geschlossenheit, um noch wirkungsvoller und effizienter Natur- und Umweltschutzarbeit zu leisten“, so die Vertreter der Organisationen.
„Die neu gegründete Umweltallianz, der einige Mitgliedsorganisationen des Umweltdachverbandes sowie des Ökobüros angehören, begrüße ich ausdrücklich“, ließ Umweltdachverband-Präsident Gerhard Heilingbrunner per Aussendung wissen. Man hoffe dadurch auf eine bessere Zusammenarbeit der Dachverbände Ökobüro und Umweltdachverband: „Der Umweltdachverband ist dafür jedenfalls bereit“, so Heilingbrunner, der gleichzeitig eine Neuausrichtung seiner Organisation ab 2015 ankündigte.