Afrikanische Schweinepest plagt Lettland

Riga (APA) - Die Regierung in Riga hat die Verhängung des regionalen Notstandes wegen des vergangene Woche bestätigten Ausbruchs der Afrikan...

Riga (APA) - Die Regierung in Riga hat die Verhängung des regionalen Notstandes wegen des vergangene Woche bestätigten Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest im Südosten Lettlands beschlossen. Insgesamt sollen 5.000 Quadratkilometer zur Sicherheitszone erklärt werden. Die Maßnahme soll ab sofort und vorerst bis Mitte Oktober gelten.

Ein Vertreter der lettischen Lebensmittel- und Veterinärbehörde FVS sagte am Mittwoch laut der Nachrichtenagentur LETA, die Maßnahme käme gerade zur rechten Zeit. Der Kabinettsbeschluss soll am Donnerstag (morgen) vom Parlament abgesegnet werden.

Seit der Bestätigung des Ausbruchs der für den Menschen nicht gefährlichen, für die Schweinezucht aber mit höchster Epidemiegefahr verbundenen Tierseuche wurden in mehreren Gegenden Lettlands Wildschweine positiv getestet. In über 300 Schweinezuchtbetrieben wurden laut FVS bereits Stichproben entnommen. Bisher sei bei keinem der Zuchtschweine das Seuchenvirus festgestellt worden.