Kunst

Plastiken sollen Brücken bauen

© Spielbichler

Kunstprojekt „Geformte Integration“ auf der Terrasse der arbas-Geschäftsstelle Wörgl.

Wörgl – Seit 1977 unterstützt in Wörgl arbas als Teil des Netzwerkes berufliche Assistenz Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung beim Zugang zu Beruf und Arbeitsmarkt. Dabei kommt der Kommunikation eine besondere Rolle zu – mit den Menschen auf Arbeitssuche ebenso wie mit Unternehmen. Das Kunstprojekt „Geformte Integration“ hilft künftig, ins Gespräch zu kommen, und greift die Themen Kommunikation, Begegnung und Gemeinschaft auf. So wurden auf der neuen Terrasse von arbas im Eastend in Wörgl vier Plastiken enthüllt, die von vier Jugendlichen im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der HTL Bau und Design Innsbruck im Laufe ihres letzten Schuljahres angefertigt wurden. „Wir wollen zum Ausdruck bringen, was in der Integration wichtig ist. Respektvolle Begegnung, Offenheit, aber auch Freiraum lassen“, erklärten Isabella Klammsteiner und Marius Dippold bei der Enthüllung ihrer beiden Plastiken, die ebenso wie jene von Iria Wratschko und Fabio Gartelgruber paarweise aufgestellt sind.

Finanziert wurden die Skulpturen aus Stahl und Tonerde-Schmelzzement vom Sozialministerium. „Fürs Jugendcoaching sind Schulen ein wichtiger Partner“, betonte Karin Klocker von der Landesstelle Tirol. Arbas-Geschäftsführer Marco Nicolussi zeigte sich angetan von der Zusammenarbeit. Hauseigentümerin Irene Riedhart war von der Idee begeistert. Die erste Brücke haben die Skulpturen übrigens schon geschlagen. „Wir werden im August den ersten Lehrling von arbas einstellen“, kündigte Riedhart an. (vsg)