s Versicherung sieht Trendwende bei privater Pensionsvorsorge
Wien (APA) - Die Möglichkeit der Österreicher, Einblick auf ihr Pensionskonto zu nehmen und damit die Höhe ihrer bisher erworbenen Pensionsa...
Wien (APA) - Die Möglichkeit der Österreicher, Einblick auf ihr Pensionskonto zu nehmen und damit die Höhe ihrer bisher erworbenen Pensionsansprüche zu erfahren, hat bei der s Versicherung zu einer Trendwende bei der privaten Pensionsvorsorge geführt. Die Zahl der Neuabschlüsse der staatlich prämiengeförderten Zukunftsvorsorge ist im ersten Halbjahr 2013 um 60 Prozent von 2.000 auf 3.200 gestiegen.
„Das Pensionskonto hat vieles ausgelöst, seit dem letzten Quartal 2013 geht es mit der Zukunftsvorsorge steil bergauf“, sagte s-Versicherungs-Chef Heinz Schuster am Dienstagabend in Wien vor Journalisten. Für das Gesamtjahr 2014 geht Schuster von einer Verdoppelung der Neuabschlüsse von 4.000 auf 8.000 bis 10.000 aus. In der Erste Bank habe sich die Zahl der Neuabschlüsse bereits im ersten Halbjahr - von niedrigem Niveau - auf über 1.000 verdoppelt. „Die dritte Säule beginnt zu leben, ich glaube auch nachhaltig“, so Schuster.
Derzeit besäßen etwa 1,6 Millionen Österreicher ein Zukunftsvorsorgeprodukt. Die s Versicherung habe einen Marktanteil von 14 bis 15 Prozent. Die durchschnittliche Jahresprämie liege leicht ansteigend bei 700 Euro. Die Zukunftsvorsorge könnte das Basisprodukt für die dritte Säule der Pensionsvorsorge werden, so Schuster. Sein Traumziel wäre zwar, dass es langfristig genau so viele Zukunftsvorsorgeverträge wie Bausparverträge gibt - also 5,2 Millionen. So viele dürften es aber nicht werden, die derzeitige Zahl von 1,6 Millionen sollte sich aber mit dem neuen Schwung innerhalb der kommenden zehn Jahre auf 3 Millionen fast verdoppeln.
Durch spezielle Schulungen der Mitarbeiter zur Freischaltung des Pensionskontos und zum neuen Pensionsrecht sowie durch das damit entstandene Wissen um die „Pensionslücke“ sei ein „Wachrütteln“ gelungen, es sei beinahe ein „Boom“ entstanden, so Schuster weiter.
Grundlage für die Beratungen in der s Versicherung sei auch eine GfK-Studie, wonach die Österreicher bei der Pensionsvorsorge vorwiegend kein Risiko eingehen wollen, an Kapitalgarantie und guter Beratung interessiert seien, und erst an vierter Stelle die Rendite wichtig sei. Bereits 55 Prozent würden das Thema „Pensionslücke“ kennen, so Schuster.
~ WEB http://www.s-versicherung.at ~ APA350 2014-07-02/13:51
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