Wacker-Testspiel

Gegen Basel geht’s jetzt um die „Wäsch“

Bei freiem Eintritt lädt der FC Wacker Innsbruck heute (18.30 Uhr) im Tivoli zum Test gegen den FC Basel. Das neue Outfit soll sitzen – auch spielerisch.

Von Alex Gruber

Innsbruck –Der FC Wacker will heute gegen den Schweizer Serienmeister (zuletzt fünfmal in Folge) und Champions-League-Klub des Kaisers neue Kleider – sprich: den neuen Dress – präsentieren. Der soll „back to the roots“, also zum Ursprung führen. In Schwarzgrün will man bewährte Tugenden wie Kampfkraft wieder in die Waagschale werfen, nach dem Abstieg verlorene Sympathien wieder zurückerobern. Der Weg soll mit spielerischen Mitteln im neuen System (je nachdem, wie man es sieht, ein 4-1-2-3, ein 4-3-3 oder ein 4-1-4-1) auch nach vorne führen. Defensiv präsentierte man sich in der Vorbereitung sehr gut geordnet.

„Wir wollen diesen Weg natürlich weiterverfolgen“, sagt Coach Michi Streiter. Die Uhr blickt dem Liga-Auftakt in Mattersburg (18. Juli) entgegen. Jürgen Säumel (Wade) und Christian Schilling (nach Schlüsselbeinbruch) müssen heute noch passen, das Fehlen von Danijel Micic weist Streiter nach einer Zerrung als Vorsichtsmaßnahme aus: „Beim Ligastart müssen wir fit sein.“

Der Kader des Innsbrucker Traditionsklubs liest sich in Liga zwei bislang erstklassig. Und neben Schilling sind nach wie vor Thomas Bergmann und Simon Piesinger an Bord, die ja durchaus auch als Transferaktien betrachtet wurden. „Wir sind ganz zufrieden. Es sieht so aus, als ob wir mit diesem Personal in die Saison starten werden“, führt Sportdirektor Florian Klausner aus, der „Sechser“ Piesinger ebenso wie Streiter als einen der internen Sieger in der Vorbereitung sieht. „Er hat gut aufgezeigt und sein Auftreten ist ein anderes“, verteilt Streiter ein dosiertes Lob an den Staubsauger, der in der abgelaufenen Spielzeit mit seinem Gardemaß (195 cm) zuweilen auch (ein bisschen) phlegmatisch erschien.

„Kofi (gemeint ist der aggressive Marco Kofler, Anm.) wird keiner mehr aus ihm. Seine Zweikampfwerte sind aber stark“, erklärt Klausner in Richtung Piesinger.

Im Finale der Vorbereitung geht es nicht nur wegen des neuen Dress um die „Wäsch“. Letzte Empfehlungsschreiben sind dann auch am Samstag (15 Uhr) in Schwaz gegen Ajax Amsterdam möglich.