Fußball-WM: Splitter 2 - Schwarzenegger: „Wir kommen wieder“

Rio de Janeiro (APA/dpa/AFP) - Weitere Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:...

Rio de Janeiro (APA/dpa/AFP) - Weitere Splitter von der Fußball-WM in Brasilien:

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke ist besorgt wegen der großen Zahl betrunkener Fans und deren Benehmen in den Stadien. „Wenn man viel Alkohol trinkt, kann sich das Gewaltpotenzial erhöhen“, meinte Valcke und betonte, wenn es die Sicherheit erfordere, würde man den Verkauf von Alkohol „kontrollieren“. Dabei war es die FIFA gewesen, die wegen eines ihrer Sponsoren (Budweiser) die Regierung Brasiliens zur Aufhebung des seit 2003 geltenden Verkaufsverbots von Alkoholika in den Stadien bewogen hatte.

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Enttäuschung, aber auch Stolz auf die Mannschaft bei vielen Promis nach dem Achtelfinal-Aus des US-Teams. Der aus Österreich stammende Schauspieler Arnold Schwarzenegger gratulierte: „Ihr habt uns alle zusammengebracht. Wir kommen wieder.“ Sängerin Rihanna twitterte: „Großartiger Job, ich bin stolz auf euch Jungs! Ihr habt alles gegeben!!!“ Gesangskollege Justin Timberlake trauerte auf Twitter: „HERZZERREISSEND. Bin stolz, wie unsere Kerle am Ende gekämpft haben. Tim Howard... WOW.“ Auch Sänger Enrique Iglesias lobte die „erstaunliche Leistung“ des US-Torwarts. Musiker Wyclef Jean twitterte, es sei herzzerreißend, aber keine Schande, verloren zu haben, denn „sie kämpften bis zum Ende“. Wieder sei Tim Howard der beste Spieler der Partie gewesen.

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Algeriens Anhänger wollen sich mit dem Abschied von Trainer Vahid Halilhodzic nicht abfinden. Wie die größte bosnische Zeitung „Dnevni avaz“ am Mittwoch berichtete, haben Fans eine Online-Petition gestartet, damit der Bosnier doch Coach bleiben kann. Demnach wollen sie dazu bis Freitag eine Million Unterschriften sammeln. Nach dem Achtelfinal-Aus gegen Deutschland war die dreijährige Amtszeit des Bosniers zu Ende gegangen. Auch die Spieler hatten zuvor betont, weiter mit ihm arbeiten zu wollen. „Er hat sehr viel geleistet. Wir lieben unseren Trainer“, hatte Kapitän Madjid Bougherra betont. Es sieht aber nicht danach aus, dass Halilhodzic zurückkehrt: Sein Nachfolger soll der Franzose Christian Gourcuff werden.

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Costa Ricas Training beginnt stets mit einem Kreis, zu dem sich die Spieler versammeln. Arm in Arm wird gebetet. Jorge Luis Pinto, der kolumbianische Trainer der „Ticos“, ist ein religiöser Mensch. Außer an Gott glaubt Pinto an das Glück. Wenn ein Ritual Erfolg hat, wiederholt er es - so wie das gelbe Sakko und die Jeans, die er trägt, wenn er auf dem Feld steht. Auch deshalb ist die Mannschaft in ihr WM-Quartier nach Santos im Südosten Brasiliens zurückgereist, anstatt sich wie von der FIFA empfohlen am nächsten Spielort Salvador im Norden vorzubereiten. Zwar kostet der Weg Zeit und Geld. Aber Santos scheint Glück zu bringen: Hier hatte sich Costa Rica auf seine erfolgreichen Vorrundenspiele und den historischen Sieg gegen Griechenland vorbereitet.