Übernahme lässt bei Barry Callebaut Verkäufe brummen
Zürich (APA/sda) - Der weltgrößte Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat dank einer Übernahme in den ersten neun Monaten 2013/14 massiv me...
Zürich (APA/sda) - Der weltgrößte Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat dank einer Übernahme in den ersten neun Monaten 2013/14 massiv mehr Schokolade verkauft. Dank der zugekauften Kakaosparte der Singapurer Petra Foods schnellte die Verkaufsmenge um 15,8 Prozent nach oben auf 1,3 Mio. Tonnen. Das trieb den Umsatz um 22 Prozent auf 4,3 Mrd. Franken (3,54 Mrd. Euro) in die Höhe
In Lokalwährungen betrug der Zuwachs 25,2 Prozent. Den Zukauf ausgeklammert hätte Barry Callebaut mengenmäßig 2,4 Prozent mehr Schokolade abgesetzt und der Umsatz wäre um 6,8 Prozent gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Als Wachstumstreiber wirkten die Schwellenmärkte, wo die Verkäufe um nicht weniger als 63 Prozent stiegen. Akquisitionsbereinigt hätte das Plus 18,2 Prozent betragen. Auch die Sparte Gourmet und Spezialitätenprodukte legte um 6,9 Prozent zu.
Im Ausblick nennt der Konzern die vollständige Integration des erworbenen Kakaogeschäfts und die Steigerung der Produktmargen als Prioritäten. Zugleich bereitet die Gruppe die nächste Wachstumsphase vor, indem sie die bestehenden Fabriken ausbaut und weiter in die ganze Organisation investiert.
Bei den mittelfristigen Zielen sieht sich Barry Callebaut auf der Schokoladenseite: Ab der Konsolidierung des zugekauften Kakaogeschäfts sollten die Verkäufe jährlich um 6 bis 8 Prozent steigen und die EBIT-Marge pro Tonne bis 2015/16 wieder auf den Stand vor der Akquisition steigen (256 Franken).
Kommentare