Elektroindustrie hofft nach schwachem Jahr 20213 auf Aufschwung

Wien (APA) - Der Produktionswert der Elektro- und Elektronikindustrie ist im Vorjahr um 1,4 Prozent auf 12,45 Mrd. Euro zurück gegangen, für...

Wien (APA) - Der Produktionswert der Elektro- und Elektronikindustrie ist im Vorjahr um 1,4 Prozent auf 12,45 Mrd. Euro zurück gegangen, für heuer ist die Branche aber zuversichtlich wieder zulegen zu können. Insbesondere der Inlandsmarkt schwächelte 2013. Trotz eines konjunkturbedingt schwierigen Vorjahres konnte die Beschäftigung mit 59.104 Personen stabil gehalten werden.

Nach wie vor ist Deutschland mit seinem starken Kfz-Sektor der mit Abstand wichtigste Exportmarkt, 26,9 Prozent der Ausfuhren gehen dorthin. Insgesamt liegt der Exportanteil bei 78,7 Prozent, 11,6 Prozent des gesamten Außenhandels entfällt auf die Elektro- und Elektronikindustrie. Beim Zukunftsthema Smart Grid („intelligente“ Stromnetze) ist Österreich Weltmarktführer, so Fachverbands-Präsidentin Brigitte Ederer am Donnerstag vor Journalisten.

Rückblickend auf das Vorjahr meinte sie: „Angesichts der schwachen Konjunkturlage sind wir auf einem stabilen Kurs.“ Für heuer gab sie sich zuversichtlich, in den ersten drei Monaten stieg der Personalstand wieder um ein Prozent. Insgesamt habe die Branche in den vergangenen 20 Jahren den Mitarbeiterstand stabil gehalten. Aktuell sind 7,1 Prozent der Beschäftigten Leiharbeiter.

Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) feiert heuer sein 100-jähriges Jubiläum (Infos unter www.100jahrezukunft.at). Der Verband vertritt rund 270 Unternehmen.