Ministerium stellte 900.000 ID-Nummern irrtümlich online
Eine Panne führte dazu, dass Hunderttausende ID-Nummern von Dänen online gestellt wurden. Das Risiko, Opfer von Betrügern zu werden, ist für sie nun höher.
Kopenhagen – Das dänische Innenministerium hat die persönlichen Identifikationsdaten von 900.000 Dänen irrtümlich frei verfügbar ins Internet gestellt. Die Betroffenen laufen laut dem dänischen Wirtschaftsportal borsen.dk somit höhere Gefahr, Internetbetrügern zum Opfer zu fallen.
Der Fehler wurde laut der vom Innenministerium mit der Verwaltung der sogenannten CPR-Nummern beauftragten Firmen inzwischen behoben. Ein Sprecher der Firma beteuerte, die Daten allein würden noch nicht ausreichen, um damit beispielsweise Geld von Bankkonten abzuheben.
Die zehnstellige CPR-Nummer, die es in ähnlicher Form auch in anderen nordeuropäischen Staaten gibt, wird von manchen Banken zur Identifizierung von Kunden bei telefonischen Anfragen benutzt. (APA)
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