Sofia hofft auf baldige Fortsetzung vom South-Stream-Bau
Belgrad/Sofia (APA) - Der bulgarische Außenminister Christian Wigenin hofft, dass der Bau der strittigen Gaspipeline South Stream im seinem ...
Belgrad/Sofia (APA) - Der bulgarische Außenminister Christian Wigenin hofft, dass der Bau der strittigen Gaspipeline South Stream im seinem Land in Bälde fortgesetzt sein wird. „Wir sind im direkten, ständigen Dialog mit der EU-Kommission über die Bedingungen der Umsetzung des Projektes“, erläuterte er bei einem Besuch in Belgrad am Donnerstag.
Er hoffe, dass man in den nächsten Wochen die Klärung erhalten und die Bauarbeiten fortsetzen können werde, sagte der bulgarische Chefdiplomat nach einem Treffen mit seinem serbischen Amtskollegen Ivica Dacic. Die Gaspipeline South Stream sei nach Meinung der zwei Außenminister im „lebenswichtigen Interesse“ ihrer Staaten.
Bulgarien hatte Anfang Juni das Bauvorhaben auf Eis gelegt, bis geklärt wird, ob der Bau der Pipeline durch den vom russischen Staat kontrollierten Energieriesen Gazprom mit EU-Recht vereinbar ist. Belgrad hatten nach dem symbolischen Beginn der Bauarbeiten vor einigen Monaten ihre Fortsetzung im Sommer geplant.
Der Bau der Gaspipeline soll Medienberichten zufolge auch bei den Gesprächen zur Sprache kommen, welche Serbiens Premier Aleksandar Vucic am 7. und 8. Juli mit der russischer Staats- und Regierungsspitze in Moskau führen wird.
Kommentare