Ärger mal zwei und ein Happy End
Die Medizin-Uni und der Landeskrankenanstaltenträger Tilak haben sich diese Woche darauf geeinigt, dass die Kinderkardiologie als eigene Uni...
Die Medizin-Uni und der Landeskrankenanstaltenträger Tilak haben sich diese Woche darauf geeinigt, dass die Kinderkardiologie als eigene Uni-Klinik und nicht als Teil einer Uni-Klinik weitergeführt werden soll. Von einer Schließung der Klinik sei nie die Rede gewesen, betonten Tilak-Vorstand und Gesundheitslandesrat Tilg. Nächstes Jahr geht der derzeitige Leiter der Kinderkardiologie in Pension. Dies hatte die FPÖ verunsichert. Die Freiheitlichen befürchteten, dass Kinder mit Herzerkrankungen künftig in München behandelt werden müssten. Der Antrag, den die FPÖ deshalb im Landtag eingebracht hat, ist nun wohl obsolet.
Verärgert reagiert Fritz Gurgiser, wenn man seine Abspaltung vom Fritz-Klub mit jener von Andrea Krumschnabel von Vorwärts vergleicht. Krumschnabel wurde, wie berichtet, aus der Partei ausgeschlossen. Als „wilde“ Abgeordnete bekommt sie 10.000 Euro im Jahr zur Selbstvermarktung. Gurgiser betont, dass er 2009 keinen Cent bekommen habe, weil sein Klub erst im November gegründet worden sei. 2010 erhielten Gurgiser und Thomas Schnitzer als Bürgerklub 115.000 Euro Klubförderung, 2011 waren es 171.000 Euro, 2012 173.000 Euro. Ende April 2013 schied der Bürgerklub aus dem Landtag aus. Er war bei den Landtagswahlen an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.
Für Ärger sorgte ein negativer Bescheid beim Innsbrucker Mediziner Maximilian Ledochowski. Er wollte sich von der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) abmelden, das wurde vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger abgelehnt. Ledochowski will nun den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) anrufen. Er habe sich geweigert, dem Antrag eine Kopie eines Lichtbildausweises beizulegen, da seine Identität ohnedies „zweifelsfrei“ belegt worden sei, meinte Ledochowski. Der Hauptverband beruft sich aber in seiner Begründung des negativen Bescheids auf die „ELGA-Verordnung“, die eine Kopie eines Lichtbildausweises vorsieht. „Offensichtlich wird da versucht, jemandem das Abmelden so schwer wie möglich zu machen“, bemängelte der Mediziner. In den Reihen der Ärzte und der Ärztekammer gibt es viele ELGA-Gegner. (aheu, APA)
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